Therapieverfahren

Potenzstörungen sind für keinen Mann eine angenehme Sache. Oftmals schweigen die Betroffenen Lange, aus Angst oder Scham. Heutzutage gibt es eine Reihe unterschiedlicher Behandlungsmöglichkeiten für dieses Problem. Das ermöglicht, dass für jeden eine individuelle Therapiemethode zusammengestellt werden kann.

Die medikamentöse Therapie

Bei dieser Methode stehen dem Betroffenen unterschiedliche Medikamente zur Verfügung. Das bekannteste ist Viagra, aber auch eine Vielzahl anderer Substanzen kann hierbei Abhilfe schaffen. Einen Nachteil haben alle Medikamente zur Potenzsteigerung allerdings gemeinsam, viele beeinflussen den Blutdruck oder andere Bereiche des Körpers. Deshalb wird dringend geraten, solche Medikamente immer nur nach einer umfassenden Rücksprache mit dem Arzt einzunehmen. Schon allein aus dem Grund, da die meisten wirksamen Mittel verschreibungspflichtig sind. Vom Kauf solcher Substanzen, beispielsweise über das Internet, im Ausland wird dringend abgeraten. Die Mittel wirken oftmals nicht positiv auf die Potenz eines Mannes und haben zudem hohe negative Nebenwirkungen.

Die Lebensgewohnheiten ändern

Bei Erektionsstörungen kann auch das Abändern der Lebensgewohnheiten eine gute und zugleich schonende Methode sein. Demnach wirken Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum sich negativ auf die Potenz des Mannes aus. Zudem fördert auch regelmäßige Bewegung die Potenz. Das wird erreicht, da die Durchblutung im gesamten Körper besser von statten geht. Wer unter zu viel körperlichem oder seelischem Stress leidet, sollte diesen reduzieren. Hierbei können diverse Entspannungsmethoden, ein täglicher Spaziergang oder entsprechende Ruhepausen hilfreich sein. Wer unter Diabetes leidet, der sollte sich von seinem Hausarzt beraten lassen. Oftmals hilft Diabetikern eine Normalisierung des Blutzuckerspiegels.

Therapieerfolge durch diverse Hilfsmittel

Mittlerweile hat sich neben den klassischen Methoden zur Potenzsteigerung auch die Behandlung durch diverse Hilfsmittel etabliert. So gibt es beispielsweise die Möglichkeit einer Schwellkörper-Autoinjektionstherapie, kurz SKAT genannt. Dabei wird ein Medikament mit Hilfe einer Spritze in den Penis injiziert. Das Mittel verteilt sich daraufhin im gesamten Schwellkörpergewebe und ermöglicht somit einen vermehrten Blutfluss im Glied.

Aber auch Vakuumpumpen können Erfolg versprechen. Dabei wird das Glied in einen Zylinder gesteckt und mit einer Pumpe ein leichter Unterdruck erzeugt. Dadurch strömt Blut in die Schwellkörper und der Penis wird steif. Bei wem diese Mittel keinerlei Wirkung erzielen, der sollte über ein Penisimplantat nachdenken. Die Schwellkörper im Glied werden dabei operativ entfernt und es wird ein künstliches Implantat eingesetzt. Diese Methode sollte allerdings immer nur als aller letzte Möglichkeit in Betracht gezogen werden.